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Saisonkalender für Obst und Gemüse im April

Die Tage werden länger und wärmer. Allmählich beginnt die Zeit, in der wir wieder mehr Obst und Gemüse aus hemischen Anbau in den Regalen finden.

Im April kehren ein paar alte Bekannte wieder zurück und sind im Super- und auf dem Wochenmarkt zu finden. Beispielsweise wird der erste Blumenkohl, junger Spinat und Radieschen geerntet. Am meisten wird aber wohl Einer ganz besonders erwartet. Der Spagel!

Um hier mal ein wenig Klarheit zu schaffen, welche heimischen Sorten zu erwarten sind, möchte ich Dir mit diesem Saisonkalender zeigen, was derzeit schon auf den heimischen Feldern wächst oder aus dem Lager zu bekommen ist.


Kein Aprilscherz! Er ist wieder da: der Spinat!

Zu Mitte April geht sie endlich los und dauert bis Ende Juni, die Spargelzeit.
Abhängig von den Temperaturen im Frühjahr, kann der Spargel manchmal auch früher oder etwas später gestochen werden.
Aufgrund der Kürze der Spargelzeit und der großen Beliebtheit dieses weißen oder grünen Gemüses, wird der Spargel oft importiert oder es wird mit zweifelhaften Methoden bei seinem Wachstum nachgeholfen.
Ihr solltet also nach Möglichkeit auf Spargel aus dem Bio-Anbau zurückgreifen.

Wo kommt der Spargel eigentlich her?
Bis heute ist seine Herkunft nicht abschließend geklärt.
Vermutlich stammt er aus Osteuropa, Vorder- und Mittelasien.
Heute ist er aber auch in ganz Europa, Nordafrika und Nordamerika heimisch.

Hier noch ein paar Spargeltipps:
Beim Einkauf solltet ihr auf gute Qualität achten. Guten Spargel erkennt ihr an makellosen und gerade gewachsenen Stangen. Die Enden sollten nicht ausgetrocknet sein. Angeschimmelte Enden zeugen von einer sehr minderwertigen Qualität.

Plant beim einkaufen wenigstens 500g Spagel pro Person ein. Durch das Schälen fällt viel Abfall an. Daher sollten auch die Stangen nicht zu dünn sein.

Am besten frisch; so schmeckt der Spargel am besten.
Solltet ihr den Spargel lagern müssen, dann so kurz wie möglich. Aber wenn, dann eingewickelt in einem feuchten Küchentuch im Gemüsefach des Kühlschranks.
Möchtet ihr euch einen Vorrat anlegen um auch nach der Spargelzeit nicht verzichten zu müssen, dann könnt ihr den Spargel auch in Stücke geschnitten einfrieren. Die Lagerung ist so etwa für 6-8 Monate möglich.

Bei der Zubereitung gilt es, keine Zeit und Mühen zu scheuen. Ansonsten kann der Spargelgenuss schnell getrübt werden.
Nach dem gründlichen waschen, sollte ebenfalls gründlich geschält werden.
Schalenreste oder gar holzige Stellen verderben sonst den Spargelspaß sehr schnell.
Um holzige Stellen zu vermeiden, sollte der Spagel am Ende etwa 2cm abgeschnitten werden. Bei älteren Stangen auch etwas mehr, da der holzige Anteil größer sein kann.

Aber wie gesund ist der Spargel denn eigentlich?

Im Spargel ist reichlich Asparaginsäure und Kalium enthalten.
Damit regt Spargel den Stoffwechsel an, reinigt das Blut und schwemmt Giftstoffe aus unserem Körper.
Außerdem unterstützt Spargel auch die Funktion von Leber, Lunge und Nieren.
Allerdings ist hier auch Vorsicht geboten, denn für Menschen mit Nierenleiden, wie etwa Nierensteinen oder erhöhten Harnsäurewerten, kann Spargel die Krankheitssymptome sogar verschlimmern.

Mit einer Portion Spargel (500g) wird bereits die Hälfte des Tagesbedarfs an Folsäure gedeckt, wodurch die Zellerneuerung und die Blutbildung unterstützt wird. Durch den hohen Gehalt an Kalium, Magnesium, Eisen, Zink und Mangan werden hunderte Enzyme aktiviert, die den gesamten Organismus und das Herz stärken

Noch mal in der Zusammenfassung:

  • Spargel kurbelt den Stoffwechsel an und entgiftet unseren Körper.
  • Durch die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, fördert Spargel die Produktion von Cortisol im Körper. Hierdurch wird der Blutdruck gesteigert und macht uns munter.
  • Mit einer Portion Spargel (500g) kann man ungefähr die Hälfte des Tagesbedarfs an Folsäure decken. Dies trägt zur Zellerneuerung und Blutbildung bei und ist speziell für Schwangere besonders wichtig, weil es Missbildung beim Ungeborenen vorbeugen kann.
  • Das im Spargel enthaltene Zink ist unter anderem für die Zellteilung zuständig. Die kommt insbesondere unserer Haut und unseren Haaren zugute. Aber auch bei der Wundheilung und bei der Hormonproduktion spielt Zink eine Rolle.
  • Grüner Spargel ist noch gesünder als weißer Spargel. Denn im Gegensatz zu weißem Spargel enthält sein grüner Bruder Vitamin A, das für gesunde Haut und gute Augen eine wichtige Rolle spielt.
  • Aber Achtung: Auch wenn Spargel noch so gesund ist: Menschen mit Nierenleiden oder die anfällig für Gicht sind, sollten besser auf Spargel verzichten.


In der folgenden Tabelle bekommst Du einen Überblick, welche regionalen Obst, Gemüse und Kräutersorten im April erhältlich sind.

Äpfel
Asia-Salat
Blumenkohl
Chicorée
Chinakohl
Feldsalat
Frühlingszwiebeln
Gurken
Gurken
Kartoffeln
Kopfsalat
Lauch
Lauchzwiebeln
Möhren
Pastinaken
Radieschen
Rettich
Rhabarber
Rote Bete
Rotkohl
Rucola
Knollensellerie
Spargel
Spargel
Spinat
Tomaten
Weißkohl
Wirsingkohl
Zwiebeln

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